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Mit der Option bis ans Ende der Welt

Das Jakobsweg-Projekt geht in die nächste Runde. Bereits 2016 und 2017 gingen Studierende der BSP aus Berlin und Hamburg sowie der MSH und der MSB die Strecke von Astorga nach Santiago de Compostela – und waren begeistert von der Atmosphäre, der Forschung und der Gruppendynamik.

Auch das Projekt im Jahr 2018 – von 13. bis 27. April 2018 – verfolgt einen wissenschaftlichen Ansatz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmehmer werden wieder anhand und entlang des Weges das Geschäftsmodell „Jakobsweg“ zwischen Spiritualität und Kommerz untersuchen. Dieses Mal haben die Studierenden eine besondere Option: Sie können von Santiago aus noch bis Finisterre – das Ende der Welt – weitergehen.

Der Reiseplan 2018:

  • Freitag, 13. April 2018: 
    Anreise von Hamburg/Berlin nach Astorga
  • ab Samstag, 14. April: 
    Wanderung auf dem Jakobsweg
  • Dienstag, 24. April 2018: 
    Ankunft in Santiago
  • Freitag, 27. April 2018:
    Rückreise von Santiago nach Berlin/Hamburg

Optional können die Studierenden mit den Betreuern bis Finisterre weitergehen:

  • Donnerstag, 26. April 2018: 
    Wanderung nach Finisterre
  • Samstag, 28. April 2018: 
    Ankunft in Finisterre
  • Montag, 30. April 2018: 
    Rückreise von Santiago nach Berlin/Hamburg

Zum Jakobsweg

Der Jakobsweg (im Spanischen: Camino de Santiago) ist ein Pilgerweg, der das Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Nordspanien zum Ziel hat. Der klassische Weg ist der so genannte Camino Francés, der im engeren Sinne im südfranzösischen Saint-Jean-Pied-de-Port startet und fast 800 Kilometer durch Nordspanien führt.

Als Zeichen des Jakobswegs gilt die Jakobsmuschel. Sie ist gleichzeitig das Erkennungszeichen der Pilger und Wegweiser entlang des Weges. Ein weiteres, wichtiges

Utensil ist der Pilgerausweis, das so genannte Credencial, der quasi als Eintrittskarte in die Pilgerherbergen – Refugio genannt – dient.

An jeder Etappe wird der Ausweis abgestempelt und dient als Nachweis für die zurückgelegt Strecke. Werden mindestens 100 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, erhalten die Pilger in Santiago de Compostela die „Compostela“. Dahinter verbirgt sich eine Urkunde, die den Abschluss der Jakobs-Pilgerreise offiziell dokumentiert.

Studierende der BSP und MSB auf dem Jacobsweg

Zum Projekt

Das Jakobsweg-Projekt verfolgt einen wissenschaftlichen Ansatz. Die Teilnehmenden sollen anhand und entlang des Weges das Geschäftsmodell „Jakobsweg“ zwischen Spiritualität und Kommerz untersuchen.

Das Projekt gliedert sich dabei in drei Teile:

Teil 1 dient der Vorbereitung. In drei Treffen (immer samstags in Berlin) werden die Teilnehmenden über Aufbau und Ablauf der Reise informiert. Diese Veranstaltungen sind verpflichtend, eine Nicht-Teilnahme führt zum Ausschluss (ohne Rückerstattung der Reservierungsgebühr). Ziel dieser Treffen ist zudem die Vorbereitung der Datenerhebung inkl. der Festlegung einer Problem- und Fragestellung sowie der einzusetzenden Methoden.

Teil 2 ist die eigentliche Wanderung auf dem Weg. Die Teilnehmenden werden dabei anhand festgelegter Forschungsdesigns qualitative und quantitative Daten erheben und zum Teil auswerten. Alle Teilnehmenden werden Kurzreferate zu ausgewählten Themen halten.

Teil 3 dient der Nachbereitung des Projekts. Die Teilnehmenden werten die erhobenen Daten aus und verfassen basierend darauf Hausarbeiten, die als Bewertungsgrundlage für die Projektstudiums-Note dienen. Ausgewählte Berichte werden anschließend publiziert.

Zur Projektleitung

Prof. Dr. Andreas Braun (MBA)

Betreuer ist Prof. Dr. Andreas Braun, Studiengangleiter des Bachelorstudiengangs Business Administration an der BSP Berlin. Er ist Ideengeber und Leiter des Jakobsweg-Projekts. Prof. Dr. Braun ist den Jakobsweg schon drei Mal gegangen – einmal die „kompletten“ 800 Kilometer, zweimal im BSP-Forschungsprojekt. Co-Betreuer im Jakobsweg-Projekt ist Janis Warncke, Dozent für Wirtschaftspsychologie und Qualitative Methoden, an der BSP Campus Hamburg. Er hat das Projekt bereits 2017 begleitet.

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Braun
Team Jakobsweg 2018
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