Prof. Dr. Henning Vöpel

Professur für Volkswirtschaftslehre

Biographie

Prof. Dr. Henning Vöpel studierte von 1992 bis 1998 Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Außenwirtschaft. Im Jahr 2003 wurde er für die Arbeit „Stabilisierungswirkungen der Geldpolitik – eine theoretische und empirische Analyse“ promoviert. Nach der Gründung der Unternehmensberatung „EconView“ wurde Vöpel im Jahr 2005 Senior Economist am Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), wo er von 2014 bis 2021 Direktor und Geschäftsführer war. Von 2010 bis 2020 war er Professur für Volkswirtschaftslehre an der Hamburg School of Business Administration HSBA. Seit Oktober 2021 ist er Direktor des Centrums für Europäische Politik in Berlin und Professor für Volkswirtschaftslehre an der BSP.

Vöpel nahm mehrfach an der sogenannten Gemeinschaftsdiagnose zur Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung im Auftrag der Bundesregierung teil. In den Jahren 2009 und 2015 unternahm er auf Einladung des U.S. State Department im Rahmen des International Leadership Visitors Programm Forschungsreisen in die USA. Vöpel ist Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien, Co-Host eines Podcast und Mitgründer des Digitalcampus Hammerbrooklyn.

Lehrtätigkeit

Seit 2006 hält Vöpel Vorlesungen zur Volkswirtschaftslehre, zunächst als Dozent, von 2010 bis 2020 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der HSBA, darunter jeweils englischsprachig im Bachelorprogramm „Microeconomics“ und „Macroeconomics“ sowie im Masterprogramm „International Economics“ und „Game Theory“.

Forschungsschwerpunkte

Vöpels Forschungsschwerpunkte sind die Konjunkturforschung, die Internationale Makroökonomik sowie Globalisierung, Digitalisierung und Strukturwandel.

 

Publikationen (Auswahl)

  • Vöpel, H. (2021):
    Konjunkturschlaglicht: Fiskalpolitik in der Corona-Krise: Wie viel ist zu viel?
    Wirtschaftsdienst, 101. Jahrgang, 2021, Heft 4, S. 319–320.

 

  • Vöpel, H. (2018):
    Wie künstliche Intelligenz die Ordnung der Wirtschaft revolutioniert,
    Wirtschaftsdienst, 98. Jahrgang, 2018, (11), S. 828-830.

 

  • Vöpel, H.; Wolf, A. (2018):
    Regionalwirtschaftliche Resilienz in Zeiten strukturellen Wandels,
    Ausgabe 2/2018 der Wirtschaftspolitischen Blätter.

 

  • Vöpel, H. (2013):
    Stabilität und institutionelles Design einer nicht-optimalen Währungsunion: spieltheoretische Bedingungen für eine Lösung der Euro-Krise,
    DIW Berlin, Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, 82, (2/2013), 61-75.

 

  • Vöpel, H.; Berlemann, M. (2012):
    Tournament Incentives and Asset Price Bubbles: Evidence from a Field Experiment,
    Economics Letters, 115, (2), 232-235.

 

  • Vöpel, H. (2011):
    Do We Really Need Financial Fair Play in European Club Football? An Economic Analysis,
    CESifo DICE Report, (3/2011 (Autumn)), 54-59.

 

  • Vöpel, H.; Bräuninger, M. (2010):
    Globalization and Growth: A Macroeconomic Perspective,
    in: R. Ijioui et al. (Hrsg.), Globalization 2.0 - A Roadmap to the Future from Leading Minds, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg.

 

  • Vöpel, H.; Leschus, L.; Stiller, S. (2010):
    Verkehrschaos oder Green Cities? - Städte der Zukunft,
    Internationales Verkehrswesen, 62, (06), 10-15.

 

  • Vöpel, H.; Bräuninger, M.; Schröer, S.; Schulze, S. (2008):
    CO2-Einsparpotenziale des Energieträgers Erdgas,
    ZfE Zeitschrift für Energiewirtschaft, 32, (1), 37-45.