On-Site Harbourside Chat
Unsere Gesprächsreihe "Harbourside Chat" geht weiter. Ziel ist es, unseren Studierenden vertiefende Einblicke in die Praxis zu ermöglichen. Hierzu laden wir Gäste aus der Praxis ein, die einen inspirierenden Blick über das Studium hinaus ermöglichen.
Wie bei einem Kamingespräch stehen beim Harbourside Chat die persönliche Atmosphäre, das Nachfragen und das Kennenlernen im Mittelpunkt. Wir wollen auf klassische Präsentationen verzichten und mit unseren Gästen ins Gespräch kommen. Der Harbourside Chat soll unsere Studierenden auch bei Ihrer beruflichen Orientierung (Projektstudium, Berufseinstieg) unterstützen.
» Bitte beachten Sie, dass dieses Angebot nicht für externe Teilnehmer gilt.
Weitere Termine werden demnächst hier bekannt gegeben.
Rückblicke
Kreativität unter Strom: Wie Deichkind Unsicherheit in Innovation verwandelt
Was passiert, wenn künstlerische Freiheit auf unternehmerische Verantwortung trifft? Genau darüber durften unsere Studierenden beim On-Site Harbourside Chat spannende Einblicke gewinnen.
Ein großes Dankeschön an Henning Besser, Gesellschafter & Geschäftsführer bei Deichkind, für einen inspirierenden Austausch rund um die Frage: Wie geht eigentlich Deichkind? Kreativität managen unter hoher Unsicherheit.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Schwarze wurde deutlich, wie stark kreative Prozesse von Mut, Experimentierfreude und auch vom professionellen Umgang mit Ungewissheit geprägt sind. Unsere Studierenden konnten dabei nicht nur hinter die Kulissen eines der innovativsten Musikprojekte Deutschlands blicken, sondern auch wertvolle Impulse für ihr eigenes Denken und Handeln mitnehmen.
Solche Begegnungen sind für uns besonders wertvoll, weil sie Theorie und Praxis auf authentische Weise verbinden. Vielen Dank, Henning Besser, für die Offenheit, die ehrlichen Einblicke und die inspirierenden Perspektiven auf kreative Arbeitsweisen im Spannungsfeld von Kunst und Management.
Wie skaliert man ein Coaching-Unternehmen, ohne die Nähe zum Menschen zu verlieren?
Genau darüber haben wir beim jüngsten Harbourside Chat am 28. Mai 2026 mit Meike Brahms und Felix Seefeldt von Lenus gesprochen.
Was den Abend besonders gemacht hat, waren nicht nur die Einblicke in eines der führenden europäischen Health-Tech-Unternehmen, sondern vor allem die Offenheit, mit der beide über Wachstum, Herausforderungen und die Realität hinter erfolgreichen Plattformmodellen gesprochen haben.
Dabei wurde schnell deutlich: Digitale Plattformen verändern nicht nur Geschäftsmodelle. Sie verändern auch die Art und Weise, wie Unternehmen mit Menschen in Kontakt treten, Vertrauen aufbauen und langfristige Beziehungen gestalten.
Für unsere Studierenden war das ein spannender Blick hinter die Kulissen eines dynamischen Wachstumsunternehmens. Besonders gefreut hat mich die engagierte Diskussion und die vielen klugen Fragen – insbesondere aus dem Bachelor Kommunikations- und Medienmanagement.
Ein großes Dankeschön an Meike Brahms und Felix Seefeldt für ihre Zeit, ihre Offenheit und die inspirierenden Einblicke.
Der Harbourside Chat lebt genau von solchen Begegnungen zwischen Hochschule und Praxis: persönliche Gespräche, ehrliche Einblicke und Diskussionen auf Augenhöhe.
Bildmaterial von Lenus
»Kulturpsychologische Perspektiven zur Zuversicht«
Mit einem inspirierenden Auftakt startete die Harbourside-Chat-Reihe im Sommersemester 2026 am Campus Hamburg der BSP. Am 20. April begrüßten wir Jens Lönneker, Geschäftsführer des Rheingold Salon, zu einem Gespräch über „Kulturpsychologische Perspektiven zur Zuversicht“.
Im Zentrum stand das „Projekt Zuversicht“, das der Rheingold Salon gemeinsam mit UseTheNews und der Initiative 18 – free, safe and sustainable media ins Leben gerufen hat. Die vorgestellte Studie zur Zukunftserwartung beleuchtete differenziert die Rolle von Marken, Medien und Politik – und setzte dabei bewusst einen Kontrapunkt zu häufig dominierenden Krisennarrativen. Statt bei der Diagnose gesellschaftlicher Verunsicherung stehen zu bleiben, zeigte das Projekt konkrete Wege auf, wie Zuversicht aktiv gefördert werden kann.
Besonders eindrücklich war die Präsentation prämierter Konzepte aus einem mehrdimensionalen Wettbewerb, die innovative Ansätze zur Stärkung gesellschaftlicher Zuversicht sichtbar machten. Die Veranstaltung eröffnete damit nicht nur neue Perspektiven, sondern lud auch zur aktiven Mitgestaltung ein.
Im Dialog mit Johanna Hodde und Sven Giebel entwickelte sich eine lebendige Diskussion, die die hohe Aktualität und Relevanz des Themas unterstrich. Der persönliche Austausch in der Großen Lounge am Kaiserkai bot zudem Raum für weiterführende Gespräche und Vernetzung.
Ein gelungener Auftakt, der deutlich machte: Zuversicht ist kein abstraktes Gefühl, sondern eine gestaltbare gesellschaftliche Ressource.